Krisenmanagement

Effektives Handling von Extremsituationen

INTERCOM Power für mehr Sicherheit


Die Auslösung eines Alarms ist nur ein Teil einer Sicherheitslösung. Denn nachdem ein Alarm ausgelöst worden ist beginnt unmittelbar die Bewältigung Krisensituation, das Krisenmanagement. An dieser Stelle wird entschieden wie stark sich eine Extremsituation auf die betroffenen Menschen auswirkt! Die aufgestellten Prozesse zur Krisenbewältigung einer Organisation oder eines Unternehmens müssen technisch optimal unterstützt werden um sie zu verbessern und Zeit bei der Reaktion zu gewinnen.

1. Ziel des Krisenmanagements:

Der Schutz von Leib und Leben aller im Objekt befindlichen Personen.



Es beginnt mit der Lageermittlung und der anschließenden situationsbedingten Reaktion auf das Krisenereignis. Das Krisenteam ist zu informiert und entsprechend der Lage werden interne und externe Interventionskräfte und Helfer alarmiert. Betroffene müssen schnell vor einer Gefahr gewarnt und Verhaltensanweisungen über Lautsprechersysteme und Mobilgeräte ausgegeben werden. Alle Beteiligten müssen über Lageänderungen informiert werden. Die Abstimmung aller Beteiligten untereinander ist stets sicher zu stellen.

Die Mitglieder des Krisenteams oder z.B. Brandschutzhelfer erhalten laute Ansagen über die Handylautsprecher (natürlich unabhängig der eingestellten Lautstärke am Gerät) sowie aktuelle Textnachrichten zur Lage auf den Displays ihrer Geräte. Zudem können sie automatisch in Telefonkonferenzen geholt werden.

2. Ziel des Krisenmanagements:

Die Situation, mit maximaler technischer Unterstützung, so schnell wie möglich zu deeskalieren und die Alarmbedingung somit abzustellen.


Krisenmanagement mit der SaveME-App – zahlreiche Möglichkeiten zur Einflussnahme

Visualisierung

Zum Bewältigen von Krisen sind aktuelle Informationen zur Lage die wichtigste Arbeitsgrundlage. Diesen Daten und Bedienmöglichkeiten müssen auch mobil zur Verfügung stehen.

Auf der Operator Konsole werden alle aktuellen Alarme mit Lokalisierung und Userinformationen angezeigt. Alle Alarmvorlagen und Warnansagen stehen zur Verfügung und können an beliebige Nutzergruppen versendet werden. Die Textvorlagen können immer mit aktuellen Informationen ergänzt werden. Beliebigen Nutzergruppen können mit zwei Klicks in Telefonkonferenzen gerufen werden.

Der mobile Zugriff und die Bedienung mit einem Tablet erfolgt immer verschlüsselt über einen Webbrowser auf die Operator Konsole. Optional kann dieser Verbindung auch über einen VPN-Tunnel erfolgen. Dadurch können die Mitglieder des Krisenteams zusammenarbeiten ohne sich am gleichen Ort zu befinden.

Lageermittlung

Jeder Alarm erzeugt einen Ruf zu einer ständig besetzten Stelle (Leitstand). Nach der Quittierung besteht die Möglichkeit in die Situation vor Ort zu hören. Der Leitstand erhält zusätzlich zum Not- oder Hilferuf weitere Informationen auf einem Tablet oder PC über den genauen Standort der hilfsbedürftigen Person (nur im Alarmfall) sowie eventuell wichtige Informationen zur Person selbst.

Beispiel: Hinweis eine besondere Gefährdung oder Erkrankung der Person.

Die Lokalisierung des Alarms wird gespeichert und die aktuelle Position der hilferufenden Person wird auf der Operator Konsole ständig visualisiert.

Nach der Lageerkundung hat der Leitstand die Option, auch im späteren Verlauf einer Krisensituation über das Smartphone des Nutzers in die Situation „reinzuhören“. So kann aktuelle die Bedrohungslage überprüft werden um entsprechende Maßnahmen zu koordinieren. Auch die direkte Kommunikation über den Lautsprecher des Smartphones ist möglich, z.B. um einen verunfallten Kollegen zu beruhigen.

Alarmierung

  • Krisenteam / Krisenhelfer / Ersthelfer / Evakuierungshelfer
  • Interventionskräfte
  • Werksfeuerwehr
  • Wachschutz
  • alle Kollegen aus einer bestimmten Niederlassung
  • Instandsetzungsteams
  • Streitschlichter usw.
  • Alle diese Gruppen müssen für eine optimale Krisenreaktion mit ggf. unterschiedlichen Informationen versorgt und koordiniert werden.

    Der kleinste gemeinsame Nenner alle dieser Helfer ist das Smartphone!

    Die Anzahl der Nutzer, der anzulegenden Nutzergruppen sowie die Anzahl der Gruppenzugehörigkeiten je einzelnen Nutzers sind nahezu unbegrenzt.

    Jede Nutzergruppe muss mit unterschiedlichen Informationen versorgt werden. Manche nur wenn Sie sich im Dienst befinden und sich auf dem Werksgelände aufhalten. Andere wiederrum ständig und überall. Unabhängig von der eingestellten Lautstärke des ihres Smartphones und abhängig von der aktuellen Position spielen sie Mobilgeräte der Nutzer eine Sprachansage zur Alarmierung ab und zeigen Push Nachrichten mit aktuellen Informationen im Display an.

Krisenkonferenz

Krisensituationen entwickeln sich schnell und unerwartet. Etablierte Strukturen brechen sofort weg. Es besteht aber immer die dringende Notwendigkeit Entscheidungen zu treffen und entsprechenden Aktionen zu starten.

Auch hier ist das Smartphone der kleinste gemeinsame Nenner, um unabhängig vom Standort Personen zu erreichen.

Nur zwei Klicks braucht ein Krisenmanager oder ein Operator um eine Krisenkonferenz (Telefonkonferenz) mit einer beliebigen Nutzergruppe aufzubauen. Z.B. mit der Geschäftsleitung um zu Informieren und Entscheidungen zu erhalten.

Es können beliebig viele Nutzergruppen angelegt werden und sie in vordefinierte (Telefon)-Konferenzräume zu holen. Das Smartphone spielt laut eine Alarmierungsansage ab, z.B.

„Achtung Krisenteam, bitte in die Telefonkonferenz!“


Die gleichzeitig erschienene Push Nachricht muss jetzt nur noch bestätigt werden und das Smartphone wählt sich, inklusive PIN-Code(!), automatisch in die Telefonkonferenz ein.

Steuerung von Gebäudetechnik

Extremsituationen spielen oft in Gebäuden ab. Die sofortige und situationsbedingte Nutzung vorhandener Gebäudetechnik ist immer ein wichtiger Bestandteil bei der Bewältigung einer Extremsituation.

Über die Lautsprecheranlage des Gebäudes oder die SAA müssen Warnansagen oder Verhaltensanweisungen an Betroffene ausgegeben werden. Die Videoüberwachung könnte Hilfe bei der Lageermittlung leisten. Die Türsteuerung muss bestimmte Türen verschließen oder freigeben. Schranken und Tor müssen angesteuert werden.

Wie soll eine simple App das bewältigen?

Ganz einfach! Im Backend der SaveME App ist eine Commend Intercom Lösung von Schneider Intercom. Ein Intercom Server ist die Plattform für diese Lösung.

Kommunikation unter schwierigsten Bedingungen und die Steuerung und Visualisierung von Gebäudetechnik ist seit über 30 Jahren unsere Kernkompetenz. Schnittstellen und die Steuerung von anderen Gewerken wie Lautsprecheranlagen, Videoüberwachungsanlagen, Schließsystemen, etc. sind Standardfunktionen unserer Systeme.

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